Drückten gestern zur offiziellen Inbetriebnahme der Bärenkameras symbolisch den Buzzer: Andreas Plaul, Renate Mühlner, Benno Kittler, Kai Emanuel, Silke Francke und Dr. Roland Kröbel (v.l.).
Drückten gestern zur offiziellen Inbetriebnahme der Bärenkameras symbolisch den Buzzer: Andreas Plaul, Renate Mühlner, Benno Kittler, Kai Emanuel, Silke Francke und Dr. Roland Kröbel (v.l.). TZ/C. Wendt

Mit Hartenfels durch die Hauptstadt

Torgau. Torgau und das Sächsische Elbland verschönern ab sofort Berlins Straßen: Seit kurzem prangen Schloss Hartenfels und zwei seiner Bären auf einer Berliner Straßenbahn und werben so für die Kreisstadt an der Elbe.

Die Straßenbahnwerbung wurde über den Tourismusverband Sächsisches Elbland und das Torgau Informations Center (TIC) organisiert, da Berlin für das Verbandsgebiet aber insbesondere auch für Torgau ein wichtiger touristischer Markt ist. So fand am vergangenen Samstag der traditionelle Reisemarkt auf dem Berliner Ostbahnhof statt, an dem das TIC schon seit vielen Jahren teilnimmt und Torgau sowie die touristischen Angebote der Stadt bewirbt.

Einen enormen Werbefaktor versprechen auch die Kameras, mit deren Hilfe Internetnutzer seit gestern Bea, Benno und Jette nun auch ganz offiziell beim Toben beobachten können. Mit dem Betätigen eines symbolischen Buzzers wurden die Kameras am Mittag freigeschaltet – eine Meldung, die auch ein Fernsehteam des MDR ins Schloss lockte. Da der Probebetrieb bereits seit Tagen läuft und sich nicht zuletzt wegen der Berichterstattung der Torgauer Zeitung das Angebot herumgesprochen hat, ruckelte ausgerechnet zum feierlichen Akt der elektronische Blick auf die drei Petze. Die im Betrieb befindliche Technik stößt nämlich schon jetzt auf Grund der relativ hohen Nachfrage an ihre Grenzen. Andreas Plaul (Geschäftsführer Torgau Druck Sächsische Lokalpresse GmbH) und Benno Kittler von der Bärenstiftung versicherten, dass wohl noch in dieser Woche technisch aufgerüstet werde.

Zudem gibt es Überlegungen, eine weitere Bären-Kamera zu installieren. Dem noch nicht genug soll hoch über den Dächern Torgaus künftig eine Kamera Bilder liefern. Hierfür kommen nach Angabe Horst Winklers vom Landratsamt entweder der Glockenturm – er böte unter anderem einen Blick auf den Wendelstein – oder der Hausmannsturm, von dem aus mit einem Schwenk die Weite der Elbaue eingefangen werden könnte, infrage.

Landrat Kai Emanuel nutzte indes die Möglichkeit, sich nochmals bei der Stiftung sowie den drei Bären-Paten (Stadtwerke, Lebenshilfe und Croissanterie Francke) für deren Unterstützung zu bedanken. Von Renate Mühlner, der Geschäftsführerin der Stadtwerke, nahm er einen Spendenscheck in Höhe von 920 Euro entgegen. Das Geld wurde in der Vorweihnachtszeit innerhalb der Belegschaft für die Bären gesammelt.

PI/cw

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