Bea, Benno und Jette live und in Farbe

Torgau. Ab April wird es möglich sein, den Alltag der pelzigen Freunde Bea, Benno und Bärendame Jette via Livestream aus dem Bärengraben im Schloss zu verfolgen.

Wie das möglich ist und warum, darüber unterhielt sich die TZ mit Bärenstifter und Initiator von Appmal Torgau Andreas Plaul, Geschäftsführer Torgau Druck GmbH.

TZ: Eine Kamera im Bärengraben. Wer kam auf diese Idee?
Die Idee hatten wir schon lange. Die Freude und das Interesse über den pelzigen Nachwuchs war im vergangenen Jahr so groß, dass wir irgendwas machen mussten, um möglichst viele Bärenfreunde auch außerhalb Torgaus zu erreichen. Wir freuen uns deshalb umso mehr, diese Idee jetzt auch endlich umsetzen können. Momentan befinden wir uns in der Testphase. Die ersten Live-Bilder konnten wir bereits empfangen.

Wer unterstützt Sie dabei?
Meine Kollegen von Appmal Torgau, die Torgauer Zeitung, das Sonntagswochenblatt und natürlich das Landratsamt Nordsachsen. Von hier bekamen wir sofort grünes Licht und volle Unterstützung.

Ab wann genau kann man das Streaming-Angebot nutzen?
In den kommenden Tagen werden vorerst zwei Kameras (webcams) im Bärengraben installiert. Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren. Wenn alles funktioniert, kann man ab 1. April das Geschehen im Bärengraben über Internet live mitverfolgen.

Wie und wo kann man die Livebilder aus dem Bärengraben sehen?
Erstmal über Appmal Torgau (kostenlos im Apple Store/Google Play Store verfügbar) und über die TZ-Homepage. (www.torgauerzeitung.com). Dort wird ein Link installiert werden. Demnächst auch auf der Bärenseite.

Ist noch mehr geplant?
Ja. Wir hoffen natürlich auf regen Zuspruch und Klicks. Sollten Firmen Interesse haben, diesen Link auf ihrer Homepage zu installieren, sind wir für Anfragen offen. Geplant ist außerdem eine Webcam oben auf dem Hausmannsturm. Von hier aus soll der Nutzer einen Panoramablick von Schloss, der Stadt und Elbebrücke erhalten. Zusätzlich sollen eventuell bis Jahresende noch eine Kamera in den Innenräumen der Bärenzwinger angebracht werden, damit man im Winter die Bären beobachten kann.

Gespräch: Caroline Manthey

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