Die Moderatorin legte mit den beiden Bärenpflegerinnen eine Obstspur für die Tiere aus.
Die Moderatorin legte mit den beiden Bärenpflegerinnen eine Obstspur für die Tiere aus. TZ/C. Wendt

Mit Kim Fisher im Bärengraben

Torgau (TZ). Mit beige-farbenen High Heels in der einen Hand, einem Bohnensalat-Schälchen in der anderen und eleganten Flip Flops an den Füßen – so schritt Fernsehstar Kim Fisher gestern früh kurz nach 9 Uhr die Treppe zum Torgauer Bärenhaus hinunter. Im Schlepptau die beiden Bärenpflegerinnen Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack sowie ein fünfköpfiges Fernsehteam des Mitteldeutschen Rundfunks.

Es war der Auftakt zu einem Drehtag, an dem insgesamt 31 verschiedene Einstellungen auf die Crew warteten.

„Ein hartes Stück Arbeit wartet da auf uns“, sagte Autor René Römer. Doch davon war bei Kim Fisher nichts zu spüren. Schnell kam sie mit den beiden Bärenpflegerinnen ins Gespräch – die Kamera nur einen Schritt weit entfernt. Und wer glaubt, dass die Einstellungen ständig wiederholt werden, sah sich gestern eines Besseren belehrt. Die Lockerheit der Moderatorin übertrug sich sofort auf die „Bärenmuttis“. Nix mit Wiederholungen. Selbst die Einstellung im Bärengraben, als für die Vierbeiner Obststückchen zum Frühstückchen verteilt wurden, war gleich beim ersten Dreh im Kasten.

In der MDR-Serie „Der Schlüssel zum Schloss“ (Beginn ist am 23. Juli) stellt Kim Fisher in jeweils 25 Minuten die Geschichte von insgesamt acht Schlössern in Mitteldeutschland vor. Geplanter Sendetermin für das Schloss Hartenfels ist der 30. Juli, 19.50 Uhr.
Wer also wissen möchte, wie es dem wohl schönsten deutschen Schloss der Frührenaissance in all den Jahrhunderten ergangen ist, wer wissen will, warum heute Dresden und nicht Torgau Sachsens berühmteste Residenzstadt ist, der sollte nicht vergessen einzuschalten. Unter anderem geben sich dann auch die Geharnischten, die Schaukampfgruppe sowie die Renaissancetänzer ein Stelldichein mit der Berlinerin.

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