Zukunft der Torgauer Bären gesichert

Großes Interesse beim 3. Torgauer Bären-Talk

Torgau (TZ). Zum 3. Torgauer Bärenplausch fanden sich am Sonntag, dem 28. März, um 15 Uhr zahlreiche Besucher auf dem Marktplatz ein. Torgaus Oberbürgermeisterin Andrea Staude stellte sich ebenso TZ-Chefredakteur Thomas Stöber zum Gespräch wie der Hauptdezernent des Landratsamtes Horst Winkler, die Lutherin, die beiden Bärenpflegerinnen, der in der Stiftung engagierte Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel und der Vorstandsvorsitzende der Bärenstiftung und Geschäftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft, Benno Kittler.

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Die goldene Bärentatze

Dietmar Schroetel hatte eine goldene Idee und verleiht eine spezielle Anerkennung

(SWB/rg). Anlässlich seines 111. Firmenjubiläums suchte der Torgauer Goldschmiedemeister nach einer besonderen Idee für diesen Anlass. Im Jahr 2007 wurden zahlreiche Aktivitäten zur Erhaltung der Torgauer Bären ins Leben gerufen. Was lag also näher, als zu diesem Ereignis etwas zu kreieren. Schließlich hatte schon ein Torgauer Bäcker die Bärentatzen im Angebot. Für einen Goldschmiedemeister kommt nur etwas aus edlem Metall in Frage. So entstand langsam der Entwurf einer Bärentatze aus 750er-Feingold und die Idee, sie an verdiente Menschen, die sich ganz besonders für die Bären einsetzen, zu verleihen. Aber wie sieht eine typische Bärentatze aus, die als Vorlage dienen konnte.

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1. Spatenstich für Sanierung des Schlossflügels E und des Bärengeheges

Torgau/Nordsachsen (TZ/seb). Die Sanierung des Schlossflügels E hat offiziell begonnen. Gemeinsam setzten Torgaus Oberbürgermeisterin Andrea Staude, Nordsachsens Landrat Michael Czupalla und der verantwortliche Architekt Michael Klose im Rosengarten den symbolischen ersten Spatenstich. Die Sanierung des Flügels E ist Voraussetzung für die Sanierung des Bärengeheges.

Mehr Platz
Bis zum Jahr 2011 sollen rund 3,54 Millionen Euro in das Großvorhaben fließen. Geplant sind Sanierungsarbeiten am Dach und an der Fassade. Der Flügel soll nach Fertigstellung den Eingangsbereich zum Landratsamt beherbergen. Dazu kommen Büroräume und Platz für die aus den Nähten gehende Computertechnik der Behörde.

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Die bärige Zukunft ist sicher

Bekenntnis zur Bärenhaltung beim 2. Bärenplausch der Torgauer Zeitung / Zeitschiene ist abgesteckt

Torgau (TZ). Ein Höhepunkt zum Frühlingsfest „Torgau blüht auf“ am 5. April war zweifellos der 2. Bärenplausch auf dem Marktplatz. Am TZ-Pavillon, wo passend zum Thema Plinsen zugunsten der Bärenstiftung gebacken wurden, standen Moderator Thomas Stöber prominente Gäste Rede und Antwort: Landrat Michael Czupalla, Oberbürgermeisterin Andrea Staude, die Bärenpflegerinnen Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack, der Vorstand der Raiffeisenbank Torgau Guido Jüttner sowie der Torgauer Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel. Landrat Michael Czupalla konnte berichten, dass am 14. April die Entscheidung fällt, ob die Maßnahmen, die der Kreistag im Konjunkturpaket II auf den Weg gebracht hat, auch so verwirklicht werden können. Ein beträchtlicher Anteil der finanziellen Mittel soll für Schloss Hartenfels Verwendung finden.

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Bärengeschichten in Arbeit

Torgau (TZ). Die Torgauer Tradition der Bärenhaltung gibt es bekanntlich bereits seit 1425. Ursprünglich von Friedrich dem Streitbaren zur Belustigung und Bereicherung des Speiseplanes ins Leben gerufen, wurde sie nach dem Wiener Kongress aufgegeben. Erst 1952 reichte der damalige Museumsleiter Markus eine Anfrage auf Wiederbesatz des Bärengrabens beim Leiter des Leipziger Zoos ein. Nachdem dieser beurteilt und für geeignet befunden wurde, durften 1953 die ersten vier Bären Moritz, Kuno, Quistel und Katja in die Gehege des Bärengrabens einziehen.

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Es wird weiter in den Bärengraben investiert

Landrat will finanzielle Mittel beschaffen

Herr Landrat, Sie führen den Landkreis Nordsachsen mit gut 1200 menschlichen Mitarbeitern. Wie fiel Ihre erste Reaktion aus, als Sie erfuhren, dass Sie auch der Chef der drei tierischen „Mitarbeiter“ im Schlossgraben sind?
Ich musste nicht erst Landrat des Landkreises Nordsachsen werden, um von den „tierischen Mitarbeitern“ zu hören. Genauso wie Torgau als Stadt der Renaissance, die im 16. Jahrhundert das politische Zentrum in Sachsen und der Reformation war, mit seinem Schloss Hartenfels weltweit ein Begriff ist, gehören die Bären einfach dazu, sie sind bekannt und Teil dieser Stadt. Aus diesem Grund waren mir die schnellen Gespräche mit der Bürgermeisterin, Frau Staude, und den Vertretern der Bärenstiftung, allen voran Herrn Kittler, sehr wichtig, ich habe mich darüber gefreut.

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Planung für Sanierung des Bärengrabens steht

Torgau. Fast feierlich enthüllten Torgaus Bürgermeisterin Andrea Staude und Landrat Robert Schöpp die Schautafel für die Sanierung des Torgauer Bärengrabens. Fast 2,4 Millionen Euro wird diese Baumaßnahme kosten. Davon müssen zirka eine halbe Million Euro als Eigenmittel aufgebracht werden.

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Ein klares „Ja“ für unsere Bären

TZ-Bärentalk im Rahmen des Frühlingsfestes demonstrierte den festen Willen
zum Erhalt der „tierischen“ Torgauer Tradition

Torgau (TZ/ug). „Das war richtig unterhaltsam und interessant“, sprach am Ende eine Zuschauerin aus, was sicher viele der überaus zahlreichen Gäste des ersten Bärentalk gestern dachten. Und das Schönste: Alle am Bärenplausch Beteiligten positionierten sich eindeutig, alles für die Erhaltung der Tradition zu tun. Chefredakteur Thomas Stöber als Moderator ließ Bürgermeisterin Andrea Staude zuerst zu Wort kommen, die das Ziel der Erneuerung des Bärengrabens klar umriss:?„Es geht uns nicht nur um eine schönere Optik, sondern vor allem um artgerechte Haltung.“

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„Geliebter Teddy – Armer Bär“

Mit diesem etwas provokanten Titel lud der Torgauer Geschichtsverein am vergangenen Mittwoch in die Kurfürstliche Kanzlei ein.

Zu diesem Vortragsabend konnte der Leiter des Alternativen Bärenparks Worbis, Uwe Lagemann, begrüßt werden. Im Vortrag sollte es natürlich auch um die Torgauer Bären und deren Haltung in der Zukunft gehen. Zunächst informierte Herr Lagemann die Besucher über die Beziehung Bär – Mensch und sensibilisierte alle Anwesenden somit für dieses Thema.

Dem Bären ist es wie kaum einem anderen Tier gelungen, schon bei den ersten Menschen und bis in die Gegenwart Sympathie und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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„Die Reform - kein Grund zum Ausruhen“

A. Staude über Hausrecht, Briefe und einen Traum

Torgau (SWB). Torgaus Bürgermeisterin Andrea Staude verrät im SonntagsWochenBlatt-Gespräch ihren Plan, wie sie den Torgauer Bären eine neue Heimstatt verschaffen will.

SWB: Frau Staude, warum treiben Sie nicht mit der Macht Ihres Amtes die Sanierung des Bärengrabens energischer voran?
Andrea Staude:
Weil ich nicht das Hausrecht am Bärengraben besitze. Es ist wie im Privaten, keiner kann ohne das Einverständnis des Nachbarn anfangen, in dessen Garten einfach zu bauen. Der Hausherr von Schloss und Bärengraben ist der Landrat.

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