Die bärige Zukunft ist sicher

Bekenntnis zur Bärenhaltung beim 2. Bärenplausch der Torgauer Zeitung / Zeitschiene ist abgesteckt

Torgau (TZ). Ein Höhepunkt zum Frühlingsfest „Torgau blüht auf“ am 5. April war zweifellos der 2. Bärenplausch auf dem Marktplatz. Am TZ-Pavillon, wo passend zum Thema Plinsen zugunsten der Bärenstiftung gebacken wurden, standen Moderator Thomas Stöber prominente Gäste Rede und Antwort: Landrat Michael Czupalla, Oberbürgermeisterin Andrea Staude, die Bärenpflegerinnen Gabriele Mierau und Angela Mierau-Fausack, der Vorstand der Raiffeisenbank Torgau Guido Jüttner sowie der Torgauer Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel. Landrat Michael Czupalla konnte berichten, dass am 14. April die Entscheidung fällt, ob die Maßnahmen, die der Kreistag im Konjunkturpaket II auf den Weg gebracht hat, auch so verwirklicht werden können. Ein beträchtlicher Anteil der finanziellen Mittel soll für Schloss Hartenfels Verwendung finden.

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Bärengeschichten in Arbeit

Torgau (TZ). Die Torgauer Tradition der Bärenhaltung gibt es bekanntlich bereits seit 1425. Ursprünglich von Friedrich dem Streitbaren zur Belustigung und Bereicherung des Speiseplanes ins Leben gerufen, wurde sie nach dem Wiener Kongress aufgegeben. Erst 1952 reichte der damalige Museumsleiter Markus eine Anfrage auf Wiederbesatz des Bärengrabens beim Leiter des Leipziger Zoos ein. Nachdem dieser beurteilt und für geeignet befunden wurde, durften 1953 die ersten vier Bären Moritz, Kuno, Quistel und Katja in die Gehege des Bärengrabens einziehen.

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Es wird weiter in den Bärengraben investiert

Landrat will finanzielle Mittel beschaffen

Herr Landrat, Sie führen den Landkreis Nordsachsen mit gut 1200 menschlichen Mitarbeitern. Wie fiel Ihre erste Reaktion aus, als Sie erfuhren, dass Sie auch der Chef der drei tierischen „Mitarbeiter“ im Schlossgraben sind?
Ich musste nicht erst Landrat des Landkreises Nordsachsen werden, um von den „tierischen Mitarbeitern“ zu hören. Genauso wie Torgau als Stadt der Renaissance, die im 16. Jahrhundert das politische Zentrum in Sachsen und der Reformation war, mit seinem Schloss Hartenfels weltweit ein Begriff ist, gehören die Bären einfach dazu, sie sind bekannt und Teil dieser Stadt. Aus diesem Grund waren mir die schnellen Gespräche mit der Bürgermeisterin, Frau Staude, und den Vertretern der Bärenstiftung, allen voran Herrn Kittler, sehr wichtig, ich habe mich darüber gefreut.

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Planung für Sanierung des Bärengrabens steht

Torgau. Fast feierlich enthüllten Torgaus Bürgermeisterin Andrea Staude und Landrat Robert Schöpp die Schautafel für die Sanierung des Torgauer Bärengrabens. Fast 2,4 Millionen Euro wird diese Baumaßnahme kosten. Davon müssen zirka eine halbe Million Euro als Eigenmittel aufgebracht werden.

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Ein klares „Ja“ für unsere Bären

TZ-Bärentalk im Rahmen des Frühlingsfestes demonstrierte den festen Willen
zum Erhalt der „tierischen“ Torgauer Tradition

Torgau (TZ/ug). „Das war richtig unterhaltsam und interessant“, sprach am Ende eine Zuschauerin aus, was sicher viele der überaus zahlreichen Gäste des ersten Bärentalk gestern dachten. Und das Schönste: Alle am Bärenplausch Beteiligten positionierten sich eindeutig, alles für die Erhaltung der Tradition zu tun. Chefredakteur Thomas Stöber als Moderator ließ Bürgermeisterin Andrea Staude zuerst zu Wort kommen, die das Ziel der Erneuerung des Bärengrabens klar umriss:?„Es geht uns nicht nur um eine schönere Optik, sondern vor allem um artgerechte Haltung.“

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„Geliebter Teddy – Armer Bär“

Mit diesem etwas provokanten Titel lud der Torgauer Geschichtsverein am vergangenen Mittwoch in die Kurfürstliche Kanzlei ein.

Zu diesem Vortragsabend konnte der Leiter des Alternativen Bärenparks Worbis, Uwe Lagemann, begrüßt werden. Im Vortrag sollte es natürlich auch um die Torgauer Bären und deren Haltung in der Zukunft gehen. Zunächst informierte Herr Lagemann die Besucher über die Beziehung Bär – Mensch und sensibilisierte alle Anwesenden somit für dieses Thema.

Dem Bären ist es wie kaum einem anderen Tier gelungen, schon bei den ersten Menschen und bis in die Gegenwart Sympathie und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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„Die Reform - kein Grund zum Ausruhen“

A. Staude über Hausrecht, Briefe und einen Traum

Torgau (SWB). Torgaus Bürgermeisterin Andrea Staude verrät im SonntagsWochenBlatt-Gespräch ihren Plan, wie sie den Torgauer Bären eine neue Heimstatt verschaffen will.

SWB: Frau Staude, warum treiben Sie nicht mit der Macht Ihres Amtes die Sanierung des Bärengrabens energischer voran?
Andrea Staude:
Weil ich nicht das Hausrecht am Bärengraben besitze. Es ist wie im Privaten, keiner kann ohne das Einverständnis des Nachbarn anfangen, in dessen Garten einfach zu bauen. Der Hausherr von Schloss und Bärengraben ist der Landrat.

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Wie weit ist es vom Schloss bis zum Torgauer Rathaus?

Eine MDR-Falschmeldung und ihre Folgen

Torgau (SWB/eb). Zum Ende des alten Jahres vermeldete das MDR-Fernsehen per Filmbericht und über Videotext, in Torgau hätten Stadtverwaltung und Landratsamt eine millionenschwere Vereinbarung zur Sanierung des Torgauer Bärengrabens abgeschlossen und damit sei die jahrhundertealte Bärenhaltung am Schloss Hartenfels gerettet. Nachfragen sowohl bei der Torgauer Bürgermeisterin als im Landratsamt konnten die gute Nachricht für alle Freunde der Torgauer Bären leider nicht bestätigen. Bestätigt wurde aus dem Rathaus die Existenz einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Landrat Schöpp und Bürgermeisterin Staude, um die Sanierung des Bärengrabens voranzubringen.

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Bürgermeisterin fordert Versprechen des Landrates ein

Stadt Torgau legt Marschplan für Sanierung des Bärengrabens vor

Torgau(SWB/eb). Für die Torgauer Bären naht die Zeit des Winterschlafes. Torgaus kundlige Maskottchen bleibt die menschliche Unruhe über ihren Köpfen verborgen. Noch ist die Zukunft der Braunen zu Füßen des Schlosse ungewiss. Engaierte Torgauer Bürger und Unternehmen gründeten darum vor wenigen Tagen eine Stiftung zum Wohle der Stadtmaskottchen. Die Politiker im Schloss sollten wissen, dass Bürger mit mehr als Worten für ihre Stadt einstehen und dafür zum Teil ganz tief in ihre Brieftasche griffen.

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Die "Bären-Stiftung" ist da!

Torgau (TZ/ug). Seit dem 19. November gibt es die "Bären-Stiftung Torgau". Aus dem denkwürdigen Anlass ihrer Errichtung trafen sich die Vertreter von elf Stiftern, von Vereinen und Sponsoren sowie Kommunalpolitiker der Stadt Torgau und des Landkreises Torgau-Oschatz in der Alten Kanzlei. In der feierlichen Veranstaltung wurde die Stiftungsurkunde unterzeichnet. Der Geschäftsführer der Torgauer Verlagsgesellschaft, Benno Kittler, ist Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, dem außerdem Sybille Rasenberger, Vorstand der Raiffeisenbank Torgau sowie Ingbert Rabe, Chef der Bauunternehmung EZEL Süptitz, angehören.

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