Birgit Siegert, Inhaberin der Rösterei Arabica, spendet künftig von jedem Kilo verkaufter Meister Petz Röstung 50 Cent an die Bärenstiftung.
Birgit Siegert, Inhaberin der Rösterei Arabica, spendet künftig von jedem Kilo verkaufter Meister Petz Röstung 50 Cent an die Bärenstiftung. TZ/Jack

Meister Petz Röstung für die Bären

Torgau. Nein, Bären trinken natürlich keinen Kaffee. Aber die Torgauer tun es, und auch ihre Gäste. Und genau dabei können sie ab sofort Gutes tun, Gutes für die Torgauer Bären. Denn in der Rösterei Arabica gibt es seit einigen Tagen eine neue Kaffeemischung, die Meister Petz Röstung mit dem Namen „Torgauer Bär“.

Die schmeckt nach schokoladigem Karamell und Nüssen. Und von jedem verkauften Kilo spendet Birgit Siegert künftig 50 Cent an und für die Bärenstiftung.

Die Idee ist der Kaffeeliebhaberin, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, bereits vor Ostern gekommen. Sie entwickelte eine ganz eigene und ganz besondere Kaffeemischung aus südamerikanischen Hochlandsorten.

Und die Gründe für die Aktion sind ebenso simple wie herzergreifend. Ihr Ehemann Lutz Siegert – ein geborener Siegert aus Torgau – hat wie die ganze Familie Siegert schon immer eine besondere Beziehung zu den Bären. „Mein Großvater Willi war Bärenvater, betreute die Petze damals zusammen mit Frau Stölzel“, erzählt der Torgauer. Schon als Kind durfte Lutz Siegert deshalb mit den kleinen Bären spielen, sie füttern und regelmäßig im Schloss besuchen. Auch nach dem Tod von Opa Willi riss die Verbindung zu den Bären, dem Wahrzeichen Torgaus, nicht ab. Denn auch Onkel Heinz Siegert war ein Bärenliebhaber, wenn auch in anderer Form. Heinz Siegert nämlich spielte das Saxophon in der berühmt berüchtigten Torgauer Bärencombo. „Und jetzt kommen wir. Und auch wir wollen unsere besondere Beziehung zu den Bären zeigen. Saxophon können wir nicht spielen und auch die Bärenpflege obliegt uns nicht, also machen wir das, was wir können, rösten einen Bärenkaffee und spenden einen Teil des Verkaufs-erlöses an die Bärenstiftung“, erzählt eine strahlende Birgit Siegert.

An der Kasse in der Rösterei gibt es dafür eine gesonderte Taste. Die wird immer dann gedrückt, wenn der „Torgauer Bär“ über den Ladentisch geht. „Und am Ende des Monats können wir dann ganz genau sagen, wie viel Bären-Kaffee wir verkauft haben und wie hoch die Spende für die Bärenstiftung ausfällt“, sagt Birgit Siegert. Die erste Spende will sie dann am 16. Mai, im Rahmen der Eröffnung des großen Bärengrabens, offiziell an die Bärenstiftung übergeben.    ej

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