Torgauer Bären
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Die 2. Goldene Bärentatze wurde vergeben

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Torgau (TZ/ug). Die Torgauerin Ulrike Weiß konnte kürzlich aus den Händen von Goldschmiedemeister Dietmar Schroetel eine „Goldene Bärentatze“ in Empfang nehmen. Dietmar Schroetel stellt jährlich eine solche handzisilierte Bärentatze aus massivem Gold im Wert von etwa 250 Euro her und zur Verfügung, um herausragende Einzelpersonen auszuzeichnen, die sich für den dauerhaften Erhalt der Bärenanlage einsetzen.

Ulrike und Udo Weiß tun das. Sie spenden seit Gründung der Torgauer Bärenstiftung im Jahr 2007 jährlich 200 Euro zum Stiftungskapital hinzu. (Und um dem denkbaren, aber unberechtigten Vorwurf zu entgehen, nur für Tiere etwas übrig zu haben, gehen jährlich weitere 200 Euro auf ein städtisches Konto zur Unterstützung der AWO-Kinder- und Jugendarbeit in Torgau.)

Ulrike Weiß freute sich sehr über die Auszeichnung. Ihr sind die Bilder von den kleinen Torgauer Bärenkindern immer noch gut in Erinnerung. Doch auch das Vorhaben der Stiftung, in Torgau solchen Bären einen unbeschwerten Lebensabend zu verschaffen, die einen langen Leidensweg hinter sich haben, findet ihre Zustimmung.

Die erste goldene Bärentatze hatte übrigens der Initiator der Torgauer Bärenstiftung und deren Vorstandsvorsitzender Benno Kittler erhalten. Dietmar Schroetel hofft auch weiter auf Vorschläge von Vorstand und Kuratorium der Stiftung beziehungsweise der Stadtverwaltung. Die goldenen Tatzen kann man übrigens nicht kaufen. Jede kleine goldene Tatze ist ein Unikat und soll eine nicht käufliche Ehrung bleiben. Über eine Vervielfältigung silberner Tatzen wird noch nachgedacht.

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